Rassen der Westlichen Honigbiene
Rassen der Westlichen Honigbiene sind isolierte, künstliche Zuchtpopulationen der Art Apis mellifera. Sie werden in der Imkerei gezüchtet und vermehrt und sind heute weltweit verbreitet.
Unterarten und Ökotypen der Westlichen Honigbiene sind offene, natürliche Populationen der Apis mellifera, die einer ständigen Vermischung ihres Erbguts durch Genfluss ausgesetzt sind. Sie werden von der Imkerei in ihrem Erhalt bedroht.
- ↑ Bei Honigbienen werden, aus historischen Gründen, besonders im deutschen Sprachraum, teilweise immer noch auch natürlich entstandene Populationen fälschlich und veraltet als „Rassen“ (engl. races) bezeichnet, was heute nur noch für Haustierrassen üblich ist. In einigen wissenschaftlichen Publikationen werden die Bezeichnungen Unterart und Rasse im Sinne eines Oxymorons vergemischt, parallel und teilweise fälschlich synonym verwendet. In Ausnahmefällen so auch bei anderen Arten der Gattung Apis. Wie für den veralteten Begriff „geographische Rasse“ generell, setzte sich dafür aber zunehmend der Rang einer Unterart durch.