Rauschen (Seismologie)
In der Seismologie sowie der Seismik bezeichnet das Rauschen alle zufälligen und ungewollten Signalanteile, die an einem Messpunkt zusammen mit dem gewünschten Nutzsignal durch das Messinstrument aufgezeichnet werden.
Da die durch Erdbeben oder künstlich (z. B. durch Sprengung) angeregten seismische Wellen mit steigender Entfernung meist sehr schwach werden, wirkt sich das Rauschen üblicherweise störend aus und behindert die Auswertung der gewonnenen Daten.