Rave Un2 the Joy Fantastic (Album)
| Rave Un2 the Joy Fantastic | ||||
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| Studioalbum von Prince | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
Anfang 1999 – 15. September 1999 | |||
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Format(e) |
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Titel (Anzahl) |
18 | |||
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1:10:00 | ||||
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Besetzung |
s. Mitwirkende | |||
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Prince | ||||
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Studio(s) |
Electric Lady Studios (New York City) | |||
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Rave Un2 the Joy Fantastic (englisch für Schwärmen zu der fantastischen Freude) ist das 23. Studioalbum des US-amerikanischen Musikers Prince, der alle Songs arrangierte, komponierte und produzierte. Es erschien am 9. November 1999 bei Arista Records / NPG Records und ist das sechste sowie letzte Studioalbum, das Prince unter dem Pseudonym des unaussprechbaren Symbols veröffentlichte. Nach Differenzen mit Warner Bros. Records hatte er 1993 seinen Künstlernamen abgelegt und nahm ihn erst im Mai 2000 wieder an. Mit dem Album arbeitete Prince erstmals seit 1996 wieder mit einem Major-Label zusammen; seine vorherigen Veröffentlichungen hatte er über sein eigenes Label NPG Records vertrieben.
Die Musik zählt zu den Genres Contemporary R&B, Funk, Pop und Rock. Einzelne Liedtexte werden als Anspielungen auf Prince’ damalige Ehefrau Mayte Garcia gedeutet, mit der er 1999 eine Ehekrise durchlief und sich im Mai 2000 scheiden ließ. Darüber hinaus greift Prince Themen auf, die bereits seine Songs der 1990er-Jahre prägten, darunter Affären, Liebe, sexuelle Anzüglichkeiten, zwischenmenschliche Beziehungen sowie Kritik an der Musikindustrie.
Als musikalische Gäste wirken Ani DiFranco, Chuck D, Clare Fischer, Eve, Gwen Stefani, Larry Graham, Maceo Parker und Sheryl Crow mit, von der Prince auf dem Album eine Coverversion veröffentlichte – eine in seiner Karriere sehr seltene Ausnahme bei Studioalben. Im Vergleich zu anderen Veröffentlichungen von Prince erhielt Rave Un2 the Joy Fantastic von Musikkritikern überwiegend zurückhaltendes Lob.
In kommerzieller Hinsicht erreichte das Album zwar Goldstatus in den USA, platzierte sich international jedoch kaum in den Top 20 der Charts. Eine Tournee zum Album absolvierte Prince nicht, trat jedoch im Rahmen einer Werbekampagne zwei Wochen lang in Europa auf. Dabei hatte er drei Fernsehauftritte in Deutschland, was weder zuvor noch später wieder vorkam. Mit der Zusammenarbeit mit Arista Records zeigte sich Prince sehr unzufrieden und machte insbesondere den Labelgründer und damaligen Geschäftsführer Clive Davis dafür verantwortlich.
Im April 2001 veröffentlichte Prince das Album Rave In2 the Joy Fantastic, das Remixversionen der Songs von Rave Un2 the Joy Fantastic enthält.