Realitätsprinzip

Das Realitätsprinzip ist nach der Theorie der klassischen Psychoanalyse eines der beiden Prinzipien, die das psychische Geschehen beherrschen. Es bildet ein Paar mit dem Lustprinzip, welches durch das Realitätsprinzip modifiziert wird. Das Realitätsprinzip gilt als Teil des Ich. Gemäß dem Realitätsprinzip werden die Bestrebungen des Lustprinzips, welche aus dem Es (das Unbewusste in der menschlichen Psyche) stammen, nach den Erfordernissen der Umwelt angepasst.

  1. W. D. Fröhlich: Wörterbuch Psychologie. 23. Aufl. DTV, München 2000.
  2. J. Laplanche, J.- B. Pontalis: Das Vokabular der Psychoanalyse. 3. Aufl. Suhrkamp Wissenschaft, Frankfurt am Main 1977.