Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland

Rechtsextremismus (auch: extreme Rechte, Rechtsradikalismus, Neonazismus, Neofaschismus) in der Bundesrepublik Deutschland umfasst diskriminierende politische Konzepte. Diese vereinen je nach Ausprägung vor allem völkischen Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Xenophobie und reichen bis hin zur Ideologie des Nationalsozialismus bzw. des heutigen Neonazismus. Allgemein wird dies als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zusammengefasst, die bestimmten Menschengruppen die Menschenrechte abspricht und sie aus einer ethnisch oder rassisch verstandenen deutschen Volksgemeinschaft ausschließt. Sie richtet sich damit gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung (FDGO) dieses Staates.

Besonderheiten in Ostdeutschland werden dabei auch aus dem früheren Rechtsextremismus in der DDR erklärt. Im Jahr 2022 gab es laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) 38.800 Rechtsextremisten in Deutschland, davon 14.000 gewaltorientiert.