Ein Redox-Paar, auch korrespondierendes Redox-Paar genannt, benennt die beiden Teilnehmer einer der beiden Teilreaktionen (Halbreaktionen) einer Redoxreaktion. In allgemeiner Form geschrieben gilt für die beiden Teilnehmer der Zusammenhang:
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Dabei steht Red für die reduzierte Form, Ox für die oxidierte Form eines Teilchens (Molekül, Atom oder Ion) und n für die Anzahl der beim Übergang ausgetauschten Elektronen e−.
Von links nach rechts gelesen, fungiert Red als Elektronendonator. Von rechts nach links gelesen, fungiert Ox als Elektronenakzeptor. Alternativ kann man bei Red auch von Reduktions- und bei Ox auch von Oxidationsmitteln sprechen:
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![{\displaystyle \mathrm {\ {\xrightarrow[{}]{Oxidation}}} }](./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/92e863a5f98df5b26a2e43e85c835a9585aae0da.svg) |
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![{\displaystyle \mathrm {\ {\xleftarrow[{Reduktion}]{}}} }](./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/b163d411ca75e44df721489dc3e16752fe9a9477.svg) |
Zur Beschreibung einer Redoxreaktion sind zwei Redox-Paare erforderlich, da unter gängigen chemischen Bedingungen keine freien Elektronen existieren. Wenn in einer Teilreaktion ein Elektron formal freigesetzt wird, dann wird eine weitere Teilreaktion benötigt, um das Elektron aufzunehmen:

- ↑ Arnold F. Holleman, Nils Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 102. Auflage, de Gruyter, Berlin, 2007, S. 218ff.
- ↑ Karl-Heinz Lautenschläger, Werner Schröter, Joachim Teschner, Hildegard Bibrack, Taschenbuch der Chemie, 18. Auflage, Harri Deutsch, Frankfurt (Main), 2001, S. 170.