Regensburger Luß

Der oder das Regensburger Luß war eine bedeutsame Region im Zuge der mittelalterlichen Besiedlung des Mühlviertels in Oberösterreich. Es umfasste das Gebiet zwischen den Flüssen Aist und Naarn. Das Verwaltungszentrum befand sich in der Ortschaft Aisthofen sowie später auf Burg Windegg und Burg Prandegg. Seelsorgliches Zentrum war die Pfarre Naarn, die bereits 823 urkundlich erwähnt worden war. Die Bezeichnung Luß ist verwandt mit dem Wort Los im Sinne eines Gebietsanteils.

  1. Hans Krawarik: Siedlungsprozesse des Frühmittelalters im Mühlviertel. In: Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines. Jahrgang 159, Linz 2014, S. 92 (zobodat.at [PDF]).
  2. Heidelberger Akademie der Wissenschaften: Luß. I. 3. größerer Landanteil, Gebiet. In: Deutsches Rechtswörterbuch (DRW) (online).