Reibebrett

Ein Reibebrett oder Filz ist ein Handwerkzeug zum Glätten und Abreiben frisch aufgebrachten Putzes oder Estrichs. Durch das Reiben erlangt der Verputz (respektive Estrich) größere Festigkeit und eine gleichmäßige Oberfläche. Oberflächlich haftende Körner werden abgerieben und Vertiefungen mit Putzmasse aufgefüllt und verschlämmt.

Ein typisches Reibebrett ist etwa 30 cm lang und besteht im Gegensatz zur ansonsten gleich aufgebauten stählernen Glättkelle aus Kunststoff oder Holz. Längere Ausführungen mit etwa 60 cm bis 250 cm Länge werden als Kartätsche bezeichnet.

  1. Duden online: Reibebrett
  2. Adolf Opterbecke: Der Maurer. 4. Auflage, Verlag B. F. Voigt, Leipzig 1910, S. 305, 314
  3. Luegers Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, 3. Auflage (1926–1929). Längenangaben: ca. 30 cm bei Reibebrett und 0,6 m bis 2,5 m bei Kartätsche.