Reichsburg Grüningen

Reichsburg Grüningen

Schlossareal mit Oberem Tor (1555) und Wimpelinhaus (1599)

Staat Deutschland
Ort Markgröningen
Entstehungszeit vor 1252
Burgentyp Stadtburg
Erhaltungszustand Baukörper des Palas sowie Fundament- und Mauerreste
Ständische Stellung Könige und Grafen
Geographische Lage 48° 54′ N,  5′ O
Höhenlage 288 m ü. NN

Die Reichsburg Grüningen in Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg ist eine großteils abgegangene Königspfalz, die vermutlich im 13. Jahrhundert am höchsten Punkt der Reichsstadt Grüningen im Zuge der Stadterweiterung erstellt wurde. Die 1336 als Teil des nun erblichen Reichssturmfahnlehens endgültig an das Haus Württemberg übergegangene Reichsburg wurde um 1552–1556 auf Geheiß von Herzog Christoph zum Residenzschloss umgebaut. Relikte der Burg sind im Gebäudekomplex des heutigen Helene-Lange-Gymnasiums noch zu erkennen.

  1. Inschrift: „Hier stand die von den Staufern erbaute Reichsburg, in der die Reichssturmfahne verwahrt wurde. Seit 1336 württembergisches Erblehen. Die von Graf Eberhard im Bart umgebaute Burg wurde 1724 abgebrochen.“ Die maßgeblichen Umbauten Herzog Christophs blieben hier unerwähnt. Der „Abriss“ erfolgte nur teilweise.