Reichsversammlung in Worms im Frühjahr 1231

Die Reichsversammlung in Worms im Frühjahr 1231 war die zweite Reichsversammlung in diesem Jahr, die König Heinrich (VII.) in Worms abhielt. Bekanntestes Ergebnis war die schriftliche Fixierung des Verhältnisses zwischen dem König und den Reichsfürsten im sogenannten Statutum in favorem principum.

  1. Die begriffliche Unterscheidung zwischen Hof- und Reichstagen sowie Reichsversammlungen oder Synoden war im Mittelalter noch nicht ausgeprägt. Diese Versammlungen waren alle Treffen der Herrscher mit führenden Trägern politischer Macht im Reich.
  1. Karl Zeumer: Quellensammlung zur Geschichte der Deutschen Reichsverfassung in Mittelalter und Neuzeit. J. C. B. Mohr, Tübingen 1913, S. 55. (Volltext in Wikisource – in Latein – Version vom 31. Juli 2018).