Resilienz (Betriebswirtschaftslehre)
In der Betriebswirtschaftslehre wird Resilienz (von lateinisch resilire ,abprallen‘ oder ‚zurückspringen‘) als Eigenschaft eines Unternehmens aufgefasst, die mit Überlebensfähigkeit, Krisenstabilität und Zukunftsfähigkeit assoziiert ist. Resilienz bedeutet auch in diesem Kontext, dass ein System – wie hier ein Unternehmen – nach einem negativen Schock, wie einer Wirtschaftskrise, weiter existiert und wieder auf das Ausgangsniveau vor dem Schock zurückfindet (z. B. der Erträge). Schocks sind das Resultat bestehender Risiken, die sich zu einem zufallsabhängigen Zeitpunkt und in einer zufälligen (unsicheren) Höhe negativ oder positiv auf das Unternehmen wirken auswirken.
- ↑ Pinkwart, A./Schingen, G./Pannes, A.-T./Schlotböller, D. (2022): Improving Resilience in Times of Multiple Crisis. Commentary from a German Economic Policy Point of View, in: Journal of Business Research, 74. Jg., Heft 4, S. 763–786.