Resilienz (Psychologie)
Resilienz (von lateinisch resilire: zurückspringen, abprallen, nicht anhaften), auch Anpassungsfähigkeit, ist der Prozess, in dem Personen auf Probleme und Veränderungen mit Anpassung ihres Verhaltens reagieren. Dieser Prozess umfasst:
- Auslöser, die Resilienz erfordern (z. B. Traumata oder belastender Stress),
- Ressourcen, die Resilienz begünstigen (z. B. Selbstwertgefühl, positive Lebenshaltung, unterstützendes soziales Umfeld) und
- Konsequenzen (z. B. Veränderungen im Verhalten oder in Einstellungen).
Resilienz kann einen wichtigen Beitrag zur Fähigkeit eines Einzelnen leisten, sich zu erholen oder auf Herausforderungen und Veränderung zu reagieren. Wird Resilienz als Eigenschaft einer Person betrachtet, ist sie weitestgehend angeboren.
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- ↑ Kosuke Niitsu, Julia F. Houfek, Cecilia R. Barron, Scott F. Stoltenberg, Kevin A. Kupzyk: A Concept Analysis of Resilience Integrating Genetics. In: Issues in Mental Health Nursing. Band 38, Nr. 11, 2. November 2017, ISSN 0161-2840, S. 896–906, doi:10.1080/01612840.2017.1350225 (tandfonline.com [abgerufen am 29. Juni 2022]).