Restaurationskomödie

Als Restaurationskomödien bezeichnet man die Komödien der englischen Restaurationszeit im späten 17. Jahrhundert. Sie entstanden ab 1660, nachdem nach 18 Jahren des Verbots wieder öffentliche Theateraufführungen erlaubt worden waren. Die Wiedereröffnung der Theater ging mit einem Wandel der aufgeführten Stücke und der Aufführungspraxis einher. Die Restaurationskomödien waren sexuell sehr freizügig, was sowohl durch König Charles II. persönlich als auch durch die Freizügigkeit seines Hofes gefördert wurde. Die Blütezeit der Restaurationskomödie endete um 1700, als moralische Bedenken und ein gewandelter Publikumsgeschmack zu ihrem Niedergang führten.