Reuchlinhaus
Das Reuchlinhaus ist ein Kulturzentrum im Stadtgarten von Pforzheim, das als erster deutscher Museumsbau der Nachkriegszeit 1957–1959 (Entwurf 1953) von Manfred Lehmbruck erbaut wurde. Es bekam internationale Anerkennung für seine moderne Architektur, u. a. 1968 in der MoMA-Ausstellung „Architektur für Museen“. Ein zentrales Foyer mit freischwingender Treppe verbindet die einzelnen quaderförmigen Bauteile. Diese beherbergen das Schmuckmuseum Pforzheim und den Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus e. V. Das Haus wurde nach dem Humanisten Johannes Reuchlin (1455–1522) benannt, der als bedeutendster Sohn Pforzheims gilt.
- ↑ Denkmalstiftung Baden-Württemberg (Hg.): Denkmalstimme 3/2024, S. 21
- ↑ Ludwig Glaeser (Hrsg.): Architecture of Museums. Exhibition catalogue. The Museum of Modern Art, New York, 24. September – 11. November 1968, S. 18 (englisch).