Rhesus-Inkompatibilität
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| P55.0 | Rh-Isoimmunisierung bei Feten und Neugeborenen |
| O36.0 | Betreuung der Mutter wegen Rhesus-Isoimmunisierung – Anti-D-Antikörper (Rh-Antikörper) – Rh-Inkompatibilität (mit Hydrops fetalis) |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
Die Rhesus-Inkompatibilität (Synonyme Rh-Inkompatibilität, Rhesusunverträglichkeit) ist eine Blutgruppenunverträglichkeit gegenüber dem Rhesusfaktor-Antigen „RhD“ zwischen RhD-negativer (veraltet auch Rh−, rh; Genotyp dd) Mutter und RhD-positivem (veraltet auch Rh+, Rh; Genotyp Dd) ungeborenem oder neugeborenen Kind.
Sie kann zur Auflösung kindlicher roter Blutkörperchen (Hämolyse der Erythrozyten) führen, zu Anämie und Hyperbilirubinämie. In schweren Fällen entwickelt sich ein Morbus haemolyticus neonatorum mit Hydrops fetalis.
- ↑ C. Mueller-Eckhardt, V. Kiefel: Transfusionsmedizin. 3. Auflage. Springer, 2004.
- ↑ Richtlinien der Bundesärztekammer …. 2005, Unter: „Schreibweise“ in Kapitel 4.2.5.13, zu finden im Internet: bundesaerztekammer.de ( vom 1. Juli 2007 im Internet Archive)
- ↑ Tobias J. Legler: Anti-D-Prophylaxe bei RhD-negativen Frauen. In: Hämotherapie – Beiträge zur Transfusionsmedizin, Universitätsmedizin Göttingen. Ausgabe 31, 2018.