Rhodostannit

Rhodostannit
Etwa 0,5 mm große, pseudo-oktaedrische Rhodostannitkristalle auf Andorit aus der San José Mine, Oruro, Bolivien (Sichtfeld etwa 20 mm)
Allgemeines und Klassifikation
IMA-Nummer

1968-018

IMA-Symbol

Rhs

Chemische Formel
  • Cu1+(Fe2+0,5Sn4+1,5)S4
  • Cu2FeSn3S8
Mineralklasse
(und ggf. Abteilung)
Sulfide und Sulfosalze
System-Nummer nach
Strunz (8. Aufl.)
Lapis-Systematik
(nach Strunz und Weiß)
Strunz (9. Aufl.)
Dana

II/B.06
II/C.06-150

2.DA.10
02.10.03.01
Kristallographische Daten
Kristallsystem tetragonal
Kristallklasse; Symbol tetragonal-dipyramidal; 4/m
Raumgruppe I41/a (Nr. 88)Vorlage:Raumgruppe/88
Gitterparameter a = 7,31 Å; c = 10,33 Å
Formeleinheiten Z = 2
Physikalische Eigenschaften
Mohshärte 4 bis 4,5 (VHN100 = 243 bis 266)
Dichte (g/cm3) berechnet: 4,79
Spaltbarkeit Bitte ergänzen!
Farbe rötlich bis rötlichbraun
Strichfarbe Bitte ergänzen!
Transparenz undurchsichtig (opak)
Glanz Metallglanz
Kristalloptik
Pleochroismus deutlich: bläulichgrau bis dunkelbraun

Rhodostannit ist ein sehr selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Sulfide und Sulfosalze“ mit der Endgliedzusammensetzung Cu1+(Fe2+0,5Sn4+1,5)S4 und damit chemisch gesehen ein Kupfer-Eisen-Zinn-Sulfid. Strukturell gehört Rhodostannit zur Spinell-Supergruppe

Rhodostannit kristallisiert im tetragonalen Kristallsystem, konnte bisher jedoch nur in Form von sehr feinkörnigen, porösen Massen entdeckt werden. Das Mineral ist in jeder Form undurchsichtig (opak) und zeigt auf den Oberflächen der rötlichen bis rötlichbraunen Aggregate einen metallischen Glanz.

  1. 1 2 3
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