Riwoche-Kloster
| Tibetische Bezeichnung |
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| Tibetische Schrift: རི་བོ་ཆེ |
| Wylie-Transliteration: ri bo che |
| Offizielle Transkription der VRCh: Riwoqê |
Das Riwoche-Kloster in der Großgemeinde Riwoqê des Kreises Riwoqê in der tibetischen Stadt Qamdo, liegt in Nordost-Tibet am Oberlauf des Mekong (Lancang Jiang). Es ist ein bedeutendes Kloster der Taglung-Kagyü-Schule aus der Kagyü-Schultradition des tibetischen Buddhismus und eines der wichtigsten Klöster im Gebiet von Kham.
Das Kloster wurde 1277 in der Zeit der Mongolenherrschaft von Sanggye Ön (1250–1296) mit Unterstützung Chögyel Phagpas gegründet. Seine Bauten stammen aus den Zeiten der Yuan- bis Qing-Dynastie. 1326 wurde die heute denkmalgeschützte Große Chagyima-Halle unter Vorsteher Orgyen Gönpo (u rgyan mgon po) erbaut, die zum Symbol der Taglung-Kagyü-Schule wurde.
Im Jahr 1731 (dem 9. Jahr der Yongzheng-Ära des Qing Shizong) ernannte die Mandschu-Regierung hier einen großen Lebenden Buddha der Kagyü-Schule zum Kuutuktu, der zu den vier großen Kuutuktus der Qing-Dynastie in Chamdo zählte.
Insgesamt gibt es drei Reinkarnationssysteme:
- Jedrung Rinpoche (rje drung rin po che); chin. Jizhong huofo 吉仲活佛
- Phagchog Rinpoche ('phags mchog rin po che); chin. Paqu huofo 帕曲活佛
- Shabdrung Rinpoche (zhabs drung rin po che); chin. Xiazhong huofo 夏仲活佛
Eines davon ist die Inkarnationslinie der Phagchog Rinpoches (bzw. Phakchok Rinpoches):
- ↑ chin. 类乌齐镇; Pinyin: Lèiwūqí Zhèn
- ↑ chin. Dalong gaju pai 达垅噶举派
- ↑ Gaju pai 噶举派
- ↑ tib.: sangs rgyas dbon; chin. Sangjie Wen 桑吉温
- ↑ chin. Wujian Gongbu 乌坚贡布, Wujin Gongbu 乌金贡布 u. a.
- ↑ chin. Leiwuqi Paqu hutekutu 类乌齐帕曲呼图克图; vgl. tibetinfor.com: "Hotogto Riwoqe Parqoi" ( des vom 3. November 2005 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (gefunden am 28. Mai 2010)