Richard Stallman

Richard Matthew Stallman (* 16. März 1953 in New York City, USA, auch unter den Initialen rms bekannt) ist ein US-amerikanischer Aktivist und Programmierer, der im September 1983 die Freie-Software-Bewegung gründete.

In Schriften und auf Vorträgen, die überwiegend von der Free Software Foundation organisiert werden, formuliert Stallman vier Freiheiten, mit denen er Freie Software definiert: Die Freiheit, Software nach eigenen Wünschen einzusetzen, den Programmcode einsehen und nach den eigenen Bedürfnissen verändern zu können und veränderte Versionen der Software an andere weiterzugeben. Für Stallman seien diese Freiheiten eine ethische Notwendigkeit. Durch die Gründung des GNU-Projekts und die Entwicklung des GNU C Compilers, des GNU Debuggers, verschiedener Werkzeuge der GNU coreutils und des Editors GNU Emacs galt er als einer der einflussreichsten und produktivsten Programmierer. Seit 2008 trägt er nicht mehr aktiv zur Programmierung von Software-Projekten bei, sondern ist hauptsächlich als Aktivist für Freie Software tätig (durch Präsentationen, Kampagnen usw.).

  1. Sam Williams: Free as in Freedom. O’Reilly, 2002, ISBN 0-596-00287-4, Kap. 7 (englisch, oreilly.com).
  2. 1 2 Free software and the four freedoms, Video-Vortrag von Richard Stallman, abgerufen am 26. Januar 2019.
  3. Stallman als Unterstützer und Referent der FSF
  4. „Richard Stallman ist einer der einflußreichsten und produktivsten Programmierer von heute.“ Übersetzung aus dem Englischen: Richard Stallman (Memento vom 21. September 2013 im Internet Archive) by James Hartnett
  5. Richard Stallman: How I do my computing (englisch)