Richerzeche

Im 12. Jahrhundert gründete sich in Köln die Richerzeche als eine weltliche Bruderschaft und regierte die Stadt als eine Genossenschaft der Mächtigen und Reichen (rychen) durch von ihr selbst ernannte Vertreter. Die Richerzeche verlor ihre Macht in der Mitte des 14. Jahrhunderts kurzfristig an die mächtigen Kölner Weber, kehrte aber 1370/71 in ihre Ämter zurück. Mit dem Kölner Verbundbrief endete ihre Macht 1396 endgültig.

  1. Richerzeche. In: zeno.org. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Abschrift aus: Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3. Leipzig 1873, Sp. 1668.).