Flurname
Ein Flurname, in Österreich auch Riedname, ist die namentliche Bezeichnung (Flurbezeichnung) eines kleinräumigen Teils der Landschaft (Flur). Flurnamen teilen das Gelände ein und tragen zur Orientierung und Identifizierung bei. Flurnamen kennzeichnen die kleineren und kleinsten geografischen Einheiten wie Weiden, Wiesen, Äcker, Fluren und Gewanne wie auch Wälder und Auen. Die Namen von Bergen und Gipfel sowie Täler bilden die Namenklasse der Oronymika und können zu den Flurnamen im weiteren Sinn gezählt werden.
- ↑ Susanne Fuhrmann: Historisches Namensgut. Diplomarbeit 4008/2008 Abstract. Hrsg.: BEV – Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen. September 2008 (pdf, cartography.tuwien.ac.at – nicht mehr verfügbar [abgerufen am 19. Mai 2010] „Riednamen sind die ‚Adressen‘ der Ertragsfähigen Grundstücke“, PDF S. 2 – zur Rieddatenbank Steiermark).
Im allgemeineren Sinne auch „Riednamen bezeichnen topographisch unterschiedliche Teile der Landschaft. Sie benennen Berge und Täler, Wälder und Felder und andere unbewohnte Örtlichkeiten außerhalb von Siedlungen.“ In: Susanne Fuhrmann, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Der Franziszeische Kataster. Digitale Historische Geobasisdaten im Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV). Die Urmappe des Franziszeischen Kataster. Wien o. D, S. 7 (pdf ( vom 15. Dezember 2013 im Internet Archive), vorarlberg.at, abgerufen am 9. Dezember 2013).