Riesending-Schachthöhle

Riesending-Schachthöhle
Querschnitt der begangenen Teile, Stand Januar 2014.
Lage: Bayern, Deutschland
Höhe: 1843 m ü. NHN
Geographische
Lage:
47° 41′ 49,3″ N, 12° 59′ 5″ O
Katasternummer 1339/336
Geologie Dachsteinkalk
Typ Schachthöhle
Entdeckung 1996, Forschungsbeginn 2002
Gesamtlänge 27,3 km
Niveaudifferenz –1149 m
Besonderheiten tiefste und längste Höhle Deutschlands
(Stand Februar 2026)

Die Riesending-Schachthöhle ist eine Höhle im Untersberg in den Berchtesgadener Alpen auf dem Gebiet der bayerischen Gemeinde Bischofswiesen. Mit vermessenen 27,3 Kilometern Länge und 1149 Metern Tiefe ist sie die längste und tiefste bekannte Höhle Deutschlands. Die Höhle ist vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) als besonders wertvolles Geotop ausgewiesen. Sie war im Herbst 1996 von Forschern der Arbeitsgemeinschaft für Höhlenforschung Bad Cannstatt e. V. entdeckt worden. Durch die aufwändige Rettung 2014 von Johann Westhauser erfuhr sie internationales Medienecho.

  1. 1 2 Liste der längsten und tiefsten Höhlen Deutschlands. Thilo Müller und Andreas Wolf, ARGE Höhle & Karst Grabenstetten e. V., Februar 2026, abgerufen am 26. Februar 2026.
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