Rigasche Rundschau
| Rigasche Rundschau | |
|---|---|
| Beschreibung | deutschsprachige Tageszeitung |
| Hauptsitz | Riga |
| Erstausgabe | 1867 |
| Einstellung | 1939 |
| Erscheinungsweise | täglich |
| Herausgeber | Richard Ruetz; Alfred Ruetz; Paul Schiemann (1919–1933) |
| Artikelarchiv | 1895–1939 |
| ZDB | 1031748-X |
Die Rigasche Rundschau war von 1894 bis 1939 eine deutschsprachige Tageszeitung in Livland beziehungsweise ab 1918 in Lettland. Die Vorgängerzeitung hieß Zeitung für Stadt und Land (1867–1894). Im Russischen Kaiserreich galt sie als das führende liberale Blatt. Nach 1919 entwickelte sie sich zur bekanntesten Zeitung der deutschen Minderheit in Nordeuropa. Ihren publizistischen Höhepunkt hatte die Rigasche Rundschau in den 1930er Jahren. Sie erschien im Rheinischen Format zehnseitig täglich, außer sonntags. Der Redaktions- und Verlagssitz befand sich in Riga am Domplatz. Die Herausgabe der Zeitung endete mit der Umsiedlung der Deutsch-Balten in das Deutsche Reich.
- ↑ Dietrich A. Loeber: Diktierte Option. Die Umsiedlung der Deutsch-Balten aus Estland und Lettland 1939–1941. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1972, ISBN 3-529-06142-5, S. 16.