Ringelgans
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Ringelgans (Branta bernicla bernicla) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Branta bernicla | ||||||||||||
| (Linnaeus, 1758) |
Die Ringelgans (Branta bernicla) ist eine kleine, gesellig lebende Art der Gattung Meergänse (Branta) der Familie der Entenvögel (Anatidae). Sie ist die kleinste und dunkelste der Meergänsearten, zu denen neben der Ringelgans die Nonnengans, die Rothalsgans, die Kanadagans, die Zwergkanadagans und die Hawaiigans zählen. Ihr Brutareal sind die arktische Kältewüste und arktische Tundra Eurasiens und Nordamerikas. In Deutschland ist sie Wintergast an der Nordseeküste. Zu den Besonderheiten der Ringelgans zählt ihre enge Bindung an das Meer und die Meeresküste während des Zuges und der Überwinterung.
Der deutsche Name der Gans bezieht sich ebenso wie bei der Ringeltaube auf den weißen Halsring. Gelegentlich wird die Gans auch als Rottgans bezeichnet, was von dem dumpf klingenden Flugruf abgeleitet ist.
1758 beschreibt Linnaeus im Abschnitt Animalia Paradoxa seiner Systema Naturæ auch die Ringelgans: „BERNICLA seu ANSER SCOTICUS & CONCHA ANATIFERA è lignis putridis, in mare abjectis, nasci a Veteribus cteditur. Sed fucum imposuit Lepas interaneis suis penniformibus, & modo adhaerendi, ac si verus ille Anser Bernicla inde oriretur.“ (BERNICE oder SCHOTTISCHE GANS und die ANATIFERA MUSCHEL, von denen die Alten sagen, dass die aus morschem Holz entstehen, das ins Meer geworfen wird. Doch Lepas trug die Farbe auf seine verschlungenen Federn auf, und zwar auf eine Art und Weise, die haftete, als wäre die echte Gans Bernicla dort entsprungen.)
- ↑ Caroli Linnæi Medic. & Botan. in Acad. Upsaliensi Professoris, ... Opera Varia in quibus continentur fundamenta botanica, sponsalia plantarum, et systema naturae, in quo propunentur Naturæ regna tria secundum Classes, Ordines, Genera & Species, Typographia Juntiniana, Lucca 1758, S. 363.