Rondas campesinas
Die rondas campesinas (deutsch Bauernrunden) sind eine Organisationsform der bäuerlichen Bevölkerung Perus, insbesondere in der Andenregion. Sie entstanden in den 1970er-Jahren als Reaktion auf staatliche Vernachlässigung, Viehdiebstähle und mangelnde Rechtssicherheit und entwickelten sich später zu wichtigen Akteuren der sozialen Ordnung, Konfliktlösung und politischen Partizipation auf dem Land.