Rot-Grün-Sehschwäche

Klassifikation nach ICD-10
H53.5 Farbsinnstörungen – Rot-Grün-Schwäche
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
9D44 Beeinträchtigung des Farbsehens
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

Die Begriffe Rot-Grün-Sehschwäche und Rot-Grün-Blindheit stehen für bestimmte erbliche Farbenfehlsichtigkeiten. Es handelt sich hierbei um Störungen der Farbwahrnehmung, wobei die Betroffenen die Farben Rot und Grün schlechter als Normalsichtige unterscheiden können. Eine Grünschwäche tritt deutlich häufiger auf als eine Rotschwäche. Zudem sind signifikant mehr Männer betroffen. Die medizinischen Fachbegriffe hierfür lauten Deuteranomalie oder Deuteranopie für Grünschwäche und Grünblindheit, sowie Protanomalie und Protanopie für die entsprechende Rotstörung.

  1. Th. Axenfeld (Begr.), H. Pau (Hrsg.): Lehrbuch und Atlas der Augenheilkunde. Unter Mitarbeit von R. Sachsenweger u. a. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart 1980, ISBN 3-437-00255-4, S. 59.
  2. Fritz Hollwich, Bärbel Verbeck: Augenheilkunde für Krankenpflegeberufe. 2. Auflage. Georg Thieme Verlag, 1980, ISBN 3-13-500402-3.