Rottenbauer

Rottenbauer
Bezirk von Würzburg
Koordinaten 49° 43′ 20″ N,  58′ 0″ O
Höhe 273 m ü. NHN
Fläche 5,42 km²
Einwohner 4294 (31. Dez. 2024)
Bevölkerungsdichte 792 Einwohner/km²
Ausländeranteil 6,7 % (31. Dez. 2024)
Arbeitslosenquote 2,5 % (31. Dez. 2024)
Eingemeindung 1. Jan. 1974
Postleitzahl 97084
Vorwahl 0931
Verkehrsanbindung
Bundesstraße
Straßenbahn 5, 53,54
Bus 420, 421, 422
Quelle: wuerzburg.de

Rottenbauer (früher Rotenbur), der heute südlichste der 13 Stadtbezirke und gleichzeitig einer von 25 Stadtteilen von Würzburg, war bis 31. Dezember 1973 eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Würzburg.

Er grenzt im Norden an den Würzburger Stadtteil Heuchelhof, im Osten an die Gemarkung der Landkreisgemeinde Winterhausen. Im Westen und Süden grenzen die Ortsteile der Gemeinde Reichenberg, Lindflur und Fuchsstadt an.

Der ehemals ländlich geprägte Ort hat sich seit der Eingemeindung zur Stadt Würzburg, am 1. Januar 1974, aber insbesondere in jüngerer Vergangenheit, sehr dynamisch entwickelt. Durch den Anschluss an das Netz der Würzburger Straßenbahn sowie durch die Ausweisung von neuen Baugebieten, Rottenbauer Nord und Nord-Ost, entwickelt sich der Ort zu einem begehrten Wohnort mit dörflichem Charakter, umgeben von Feldern, aber mit teilweiser städtischer Infrastruktur.

Am 4. Januar 1967 erreichte die Einwohnerzahl die Tausendergrenze. Nach der Bevölkerungsstatistik der Stadt Würzburg hat der Stadtteil im Jahr 1999 die 2000-Einwohner-Marke überschritten und hatte zum 31. Dezember 2011 bereits 3876 Einwohner. Somit ist er der am schnellsten wachsende Stadtteil Würzburgs.

Die Bebauung besteht überwiegend aus Ein- und Zweifamilienhäusern und nur wenigen Mehrfamilienhäusern.

  1. Der Würzburger Stadtteil Rottenbauer. In: www.wuerzburg-fotos.de. 11. Oktober 2016, abgerufen am 15. März 2021 (deutsch).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 734.
  3. Amt für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Würzburg (Hrsg.): Aus der Geschichte Rottebauers. 1974.