Ruppiner Kanal
| Ruppiner Kanal | |
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Ruppiner Kanal und umliegende Gewässer | |
| Länge | mehr als 30 km |
| Erbaut | 1790 |
| Ausgebaut | 19. Jahrhundert |
| Klasse | 1. Ordnung |
| Beginn | Havel bei Oranienburg |
| Ende | Ruppiner See |
| Abstiegsbauwerke | 3 Schleusen |
| Häfen | Schlosshafen Oranienburg, Yachthafen Boat City |
| Abzweigungen, Kreuzungen | Rottstielfließ, Oranienburger Kanal |
| Historische Vorläufer | „Schweitzergraben“ |
| Genutzter Fluss | Rhin |
| Zuständige WSD | Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Landes Brandenburg sowie Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Spree-Havel |
| Tiefgang bis zu einem Meter soll wieder hergestellt werden mehrere Brücken, darunter die Brücke Berkensbrück, die Behrendsbrücke | |
Als Ruppiner Kanal wird eine schiffbare Verbindung zwischen der Havel bei Oranienburg und dem Ruppiner See bezeichnet. Ein gegrabener Kanal ist abgesehen von einer kurzen Begradigung im Bereich der Schleuse Altfriesack allerdings nur die Strecke zwischen der Havel und dem Kremmener See. Oberhalb davon sind der Bützsee, der Bützrhin und der Kremmener Rhin Teile dieser Landeswasserstraße (und auch Teile der Ruppiner Wasserstraße). Der Kanal-Teil wurde 1791 fertiggestellt. Dessen östlicher Teil war ein schon im 17. Jahrhundert ausgebauter und zum Flößen und zur Entwässerung benutzter Graben zwischen dem Hohen Bruch und der Havel. Er wurde auch Schweizergraben genannt, nach den Bewohnern der Schweizerkolonie Hohenbruch, die das Land nördlich des Grabens urbar machten. Seitdem fließt das Wasser des ehemaligen Nebenflusses Kremmener Rhin gewöhnlich statt westwärts in umgekehrter Richtung zur Oberhavel.
- ↑ Bundes- und Landeswasserstraßen 2015 im Land Brandenburg. In: brandenburg.de. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 21. Oktober 2020.