Sérgio Mendes

Sérgio Santos Mendes (* 11. Februar 1941 in Niterói, Brasilien; † 5. September 2024 in Los Angeles, Vereinigte Staaten) war ein brasilianischer Pianist, Komponist und Arrangeur, der u. a. mit drei Grammys ausgezeichnet wurde. Er gehörte zu den erfolgreichsten Musikern seines Landes und verhalf als einer der Pioniere des Bossa Nova dieser Musikrichtung zu weltweitem Ruhm. Mendes’ bekannteste Aufnahme, das von Jorge Ben komponierte Stück Mas, que nada, machte ihn 1966 international bekannt. Im Laufe seiner über 50-jährigen Karriere veröffentlichte er mehr als 35 Musikalben.

  1. Daniel Kreps: Sérgio Mendes, Brazilian Bossa Nova Legend, Dead at 83. In: Rolling Stone. 6. September 2024, abgerufen am 6. September 2024 (englisch).
  2. dpa: Musik: Rios Sound für die Welt: Jazzlegende Sérgio Mendes gestorben. In: Die Zeit. 6. September 2024, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 4. Oktober 2024]).
  3. Johannes Waechter: Sergio Mendes im Interview: »Das ganze Land hat getrauert«. In: Süddeutsche Zeitung Magazin. 11. Mai 2010, abgerufen am 7. September 2024.
  4. Ich habe einen Traum: Der Lieder-Maler. In: Zeit Online. 15. Juli 2010, archiviert vom Original am 15. Juli 2010; abgerufen am 5. März 2024.
  5. Judy Cantor-Navas: Sergio Mendes Documentary, New Album In the Works: Exclusive. In: billboard pro. 4. März 2017, abgerufen am 3. Juli 2021 (englisch).
  6. Biography. In: Sergio Mendes. Abgerufen am 3. Juli 2021 (amerikanisches Englisch).