Süddeutsche Monatshefte

Die Süddeutschen Monatshefte waren eine von 1904 bis 1936 in München erscheinende Kulturzeitschrift. Ziel der Zeitschrift war es, die geistig-kulturelle Bedeutung Süddeutschlands im Kaiserreich bzw. in der Weimarer Republik hervorzuheben. War die Zeitschrift in ihrer Anfangsphase noch liberal, so wandelte sie sich nach dem verloren gegangenen Ersten Weltkrieg zu einem nationalkonservativen Medium.

  1. Nach Hans-Christoph Kraus: Kulturkonservatismus und Dolchstoßlegende. Die „Süddeutschen Monatshefte“ 1904–1936, S. 41, war die politische Haltung der Monatshefte „überhaupt […] in mancher Hinsicht repräsentativ für das Verhalten nationalkonservativer Kreise der Weimarer Republik“.