s’Agaró
s’Agaró (in Falschschreibungen oft „S’Agaró“, „Sagaró“ und „Segueró“, deutsch: „ausgetrockneter Wildbach“, letzteres eine unechte Etymologie zu „s’Agaró“) ist ein Ortsteil der Gemeinde Castell d’Aro, Platja d’Aro i s’Agaró (auch Vall d'Aro genannt). Er liegt an der Costa Brava zwischen den beiden Städten Platja d’Aro im Norden und Sant Feliu de Guíxols im Süden. Die Siedlungseinheit („Urbanisation“ in Anlehnung an katalanisch „urbanització“, deutsch: „städtebauliche Erschließung“) entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als dort durch den Architekten Rafael Masó eine Ansiedlung im Stil des Noucentisme entworfen und errichtet wurde. Spätere Bauten hielten zunächst an der noucentistischen Ästhetik fest. Bedingt durch den aufkommenden Tourismus entstanden rund um die ursprüngliche noucentistische Wohnanlage neue moderne Wohnanlagen und Villen. S’Agaró gilt als eine der ersten Ferien- und Urlaubsresidenzen an der Costa Brava. Der noucentistische Baukern des Ortes wurde 1995 durch die Generalitat de Catalunya zum „kulturellen Erbe von nationalem Interesse“ erklärt.