Servizio ferroviario suburbano di Milano
| Staat | Italien |
| Stadt | Mailand |
| Verkehrs- / Tarifverbund |
STIBM |
| Linien | 13 |
| Streckenlänge | 403 km |
| Stationen | 124 |
| Tunnelbahnhöfe | 6 |
| kleinste Taktfolge | 30 min |
| Fahrzeuge | TAF, TSR, E.464+Niederflur- wagen, E.464+Doppel- stockwagen, ATR 125 (S7), ETR 521 |
| Betreiber | Trenord |
| Stromsystem | 3000 V = (Oberleitung) |
Der Servizio ferroviario suburbano di Milano ist ein Schienenpersonennahverkehrssystem in der Agglomeration Mailand. Es wurde am 12. Dezember 2004 eröffnet, besteht aus dreizehn Linien und ist mit der U-Bahn Mailand verknüpft.
Die Stammstrecke ist der Passante ferroviario, der von Milano Certosa und von Milano Bovisa unterirdisch nach Milano Rogoredo verläuft und von fünf Linien genutzt wird. Eine weitere innerstädtische Durchmesserlinie ist der Passantino, der den Bahnhof Milano Porta Garibaldi mit Milano Greco-Pirelli verbindet.
Auf dem Netz wird modernes Rollmaterial eingesetzt, das im 30-Minuten-Takt verkehrt. Durch Überlagerung von zwei Linien entsteht ein 15-Minuten-Takt. Die Linienbezeichnung S leitet sich nicht von schnell, sondern aus suburbano (deutsch: vorortlich) ab. Die Metro bedient nur Bereiche in einem Radius von 20 km, der Servizio ferroviario suburbano di Milano in einem Bereich von 60 km und die Regionalzüge bis zu 120 km.