SA-Gruppe Berlin-Brandenburg
Die SA-Gruppe Berlin-Brandenburg war eine der wichtigsten Gliederungen der Sturmabteilung (SA), der paramilitärischen Kampforganisation der NSDAP.
Die Gruppe, die unter z. T. wechselnden Bezeichnungen von 1926 bis 1945 bestand, spielte eine maßgebliche Rolle bei der Entfesselung des wilden SA-Terrors in den letzten Jahren der Weimarer Republik und bei der Befestigung der NS-Herrschaft in den Jahren 1933 und 1934. Nach den Ereignissen der Röhm-Affäre vom Sommer 1934 war ihre Bedeutung bis zum Zusammenbruch des NS-Systems im Frühjahr 1945 merklich reduziert. Hauptsächlich diente sie dann noch als Wehrsport- und Propagandaorganisation.