Sachs-Stadion
| Sachs-Stadion Riedel Bau Arena | ||
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| Bild oben: Haupttribüne (2019) Bild unten: Innenraum (2018) | ||
| Frühere Namen | ||
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Willy-Sachs-Stadion (1936–2021) | ||
| Sponsorenname(n) | ||
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Riedel Bau Arena (seit 2025) | ||
| Daten | ||
| Ort | Ander-Kupfer-Platz 2 97422 Schweinfurt | |
| Koordinaten | 50° 3′ 4,8″ N, 10° 12′ 10,7″ O | |
| Eigentümer | Stadt Schweinfurt | |
| Eröffnung | 23. Juli 1936 | |
| Erstes Spiel | 1. FC Schweinfurt 05 – FC Schalke 04 2:2 | |
| Renovierungen | 2001 Flutlicht (neu) 2014 2025 Rasenheizung (neu) | |
| Oberfläche | Naturrasen | |
| Kosten | 1 Mio. RM | |
| Architekt | Paul Bonatz | |
| Kapazität | 12.000 Plätze Rekord: 22.500 (1954) | |
| Spielfläche | 105 m × 68 m | |
| Heimspielbetrieb | ||
| Veranstaltungen | ||
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| Lage | ||
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Sachs-Stadion (bis 2021: Willy-Sachs-Stadion) ist der Name eines großen Sportparks in Schweinfurt. Das Fußballstadion mit Leichtathletikanlage innerhalb des Sportparks heißt seit 2025 Riedel Bau Arena (auch: Riedel Bau Arena im Sachs-Stadion). Sie bietet 12.000 Plätze, davon 2.060 Sitzplätze.
Die gesamte Anlage wurde von Willy Sachs, dem damaligen Alleininhaber der Schweinfurter Fichtel & Sachs AG, für eine Million Reichsmark der Stadt Schweinfurt gestiftet und 1936, neun Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Berlin, eröffnet. Der 1. FC Schweinfurt 05 erhielt von Sachs ein festgeschriebenes Erstnutzungsrecht aller Einrichtungen des Stadions, so lange der Verein besteht.
Die Stadionanlage, die bis in die 1960er Jahre zu den größten Sportparks in Deutschland gehörte, wurde in Anwesenheit von Hermann Göring und Heinrich Himmler eingeweiht. Wegen der Verstrickungen von Willy Sachs mit dem Nationalsozialismus wurde sie 2021 umbenannt.
Die Haupttribüne des Stadions wurde im Bauhausstil vom Architekten des Stuttgarter Hauptbahnhofs Paul Bonatz entworfen. Es ist eine der seltenen Vorkriegsanlagen, in denen bis heute keine größeren baulichen Eingriffe vorgenommen wurden. Neben dem Berliner Olympiastadion ist es die einzige, weiträumige Sportanlage aus den 1930er Jahren, die einschließlich aller Nebengebäude unter Denkmalschutz steht.
- ↑ Geschichte des FC 05 Schweinfurt. www.schweinfurtfuehrer.de, abgerufen am 28. August 2017.
- ↑ Der braune Schatten. cicero.de, abgerufen am 28. August 2017.
- ↑ Zuschauertabelle der 3. Liga 2025/26: Wer liegt vorn – und wo reiht sich der FC Schweinfurt 05 ein? mainpost.de, abgerufen am 6. Oktober 2025.
- ↑ Matthias Hunger: Fußballheimat Franken. Arete Verlag, Hildesheim 2017, ISBN 978-3-942468-91-6, S. 188–189.