Salbe

Die Salbe (mittelhochdeutsch salbe, regional auch salb; von althochdeutsch salba, verwandt mit griechisch élpos‚ Öl, Fett, Butter‘, zu indogermanisch solpấ; lateinisch Unguentum, kurz Ungt.) ist eine halbfeste, weiche, streichbare und homogen aussehende Zubereitung, die, insbesondere als Heilsalbe, zur Anwendung auf der Haut (z. B. als heilende oder die Heilung unterstützende Wundsalbe, auch als Schutzsalbe oder Kühlsalbe) oder auf den Schleimhäuten bestimmt ist. Sie dient der lokalen Applikation von Arzneistoffen oder der Pflege und dem Schutz der Haut oder Schleimhäute.

  1. Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage. Hrsg. von Walther Mitzka. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 621.