Santa-Maria-Affäre

Bei der Santa-Maria-Affäre 1961 handelte es sich um den Versuch portugiesischer Rebellen der bürgerlichen Demokratiebewegung, in Portugal und der Kolonie Angola eine Revolution auszulösen und das totalitäre Herrschaftssystem von António de Oliveira Salazar zu Fall zu bringen.

Hierzu kaperte in der Karibik ein gemischtes portugiesisches/spanisches Kommando in der Operação Dulcineia (Operation Dulcinea) unter Führung des Hauptmanns der Reserve, Henrique Galvão, das portugiesische Passagierschiff Santa Maria. Die Entführer gaben das Unternehmen nach Verhandlungen mit der US Navy auf und übergaben das Schiff in Recife den brasilianischen Behörden. Ihnen selbst wurde in Brasilien politisches Asyl gewährt.