Sauerstoff-Minimum-Zone
Eine Sauerstoff-Minimum-Zone (oder Sauerstoffminimumzone, englisch oxygen minimum zone, OMZ) bezeichnet in der Hydrologie einen Bereich der Wassersäule in einem Gewässer, in der der Sauerstoffgehalt vergleichsweise gering ist. Im Extremfall können sauerstoffatmende (aerobe) Organismen dort dauerhaft nicht mehr existieren. Der Ausdruck wird vor allem für großflächige Bereiche in den Ozeanen verwendet, in denen das Phänomen natürlicherweise auftritt.
Sauerstoffmangel selbst, Hypoxie genannt, tritt außerdem in einer Vielzahl von Gewässern auch unter anderen ökologischen Bedingungen auf und ist hier dann häufig vom Menschen verursacht.