Hörschnecke
Die Hörschnecke, auch Gehörschnecke oder Cochlea (lateinisch cochlea ‚Schnecke‘; entlehnt von altgriechisch κοχλίας), ist ein Teil des Innenohrs der Säugetiere und stellt das Rezeptorfeld für die Hörwahrnehmung dar. Sie wurde 1561 von Gabriele Falloppio entdeckt. Ihre schwingungsmechanischen Eigenschaften, für deren Erforschung Georg von Békésy 1961 den Nobelpreis erhielt, tragen zur Auflösung verschiedener Tonhöhen bei; ebenso die verschiedenen Typen von Haarzellen und ihre neuronale Verschaltung.
- ↑ Held, H. (1926). Die Cochlea der Säuger und der Vögel, ihre Entwicklung und ihr Bau. In: v. Buddenbrock, W. et al. Receptionsorgane I. Handbuch der Normalen und Pathologischen Physiologie. J.F. Bergmann-Verlag, München. https://doi.org/10.1007/978-3-662-30082-4_17