Langschwanzmaulwürfe
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Langschwanzmaulwurf (Scaptonyx fusicauda) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Tribus | ||||||||||||
| Scaptonychini | ||||||||||||
| Van Valen, 1967 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Scaptonyx | ||||||||||||
| Milne-Edwards, 1872 |
Die Langschwanzmaulwürfe (Scaptonyx) sind eine Säugetiergattung aus der Familie der Maulwürfe (Talpidae). Das Verbreitungsgebiet der Tiere umfasst das zentrale und südliche China sowie die angrenzenden nördlichen Regionen von Myanmar und Vietnam. Dort bewohnen sie vor allem gebirgige Landschaften mit waldreichem Bewuchs. Es handelt sich um kleine Vertreter der Maulwürfe, die äußerlich den Eigentlichen Maulwürfen ähneln. Abweichend von diesen ist der Schwanz aber deutlich länger und die mit Krallen ausgestatteten Füße sind weniger zum Graben geeignet. Über die Lebensweise der Tiere liegen aufgrund der seltenen Sichtungen bisher nur wenige Informationen vor. Die Gattung wurde im Jahr 1872 wissenschaftlich eingeführt. Die genauen Verwandtschaftsverhältnisse waren in der forschungsgeschichtlichen Vergangenheit häufiger in Diskussion. Aus genetischer Sicht bestehen engere Bindungen zu den Japanischen Spitzmullen und zum Amerikanischen Spitzmull. Aufgrund seiner anatomischen Eigenheiten, die sich unter anderem im Gebissaufbau finden, werden die Langschwanzmaulwürfe einer eigenen Tribus, den Scaptonychini, zugewiesen, deren einziges heutiges Mitglied sie darstellen. Ursprünglich war mit dem Langschwanzmaulwurf nur ein Vertreter anerkannt, eine Revision aus dem Jahr 2025 teilte die Gattung jedoch in drei Arten auf. Fossil reichen Funde aus dem engeren und weiteren Verwandtschaftskreis bis in das Oligozän zurück. Der Bestand der Langschwanzmaulwürfe wird als nicht gefährdet eingestuft.