Schädelbasisbruch

Klassifikation nach ICD-10
S02.1 Schädelbasisfraktur
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
NA02.1 Schädelbasisfraktur
NA02.10 Fraktur der vorderen Schädelgrube
NA02.11 Fraktur der mittleren Schädelgrube
NA02.12 Fraktur der hinteren Schädelgrube
NA02.13 Fraktur des Sinus ethmoidalis
NA02.14 Fraktur des Sinus frontalis
NA02.15 Fraktur des Os sphenoidale
NA02.16 Fraktur des Condylus occipitalis, Typ I
NA02.17 Fraktur des Condylus occipitalis, Typ II
NA02.18 Fraktur des Condylus occipitalis, Typ III
NA02.19 Fraktur eines anderen Teils des Os occipitale
NA02.1A Sonstige Frakturen der Schädelbasis
NA02.1Z Schädelbasisfraktur, nicht näher bezeichnet
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

Ein Schädelbasisbruch (oder eine Schädelbasisfraktur) entsteht nach einer sehr starken Gewalteinwirkung im Kopfbereich, am häufigsten durch Verkehrsunfälle, und ist eine lebensbedrohliche Verletzung. Dabei werden knöcherne Strukturen der vorderen, mittleren oder seltener der hinteren Schädelgrube an der Schädelbasis verletzt. Die wichtigsten zwei Bruchformen sind die rhinobasale (Nase und Schädelbasis) oder frontobasale und die otobasale (Ohr und Schädelbasis) oder laterobasale Fraktur. Bei erster reicht der Bruchspalt in die Nasennebenhöhlen, letztere betrifft das Schläfenbein. Typisch ist der Austritt von Blut und Gehirnflüssigkeit aus Nase oder Ohren. Entweder durch das eigentliche Trauma oder auch durch sekundäre Einblutungen in das Gehirn sind gelegentlich Bewusstseinsstörungen oder neurologische Ausfallserscheinungen vorhanden (Commotio cerebri).