Endlager Konrad

Endlager Konrad
Anlage Schacht Konrad 1 mit Fördergerüst
Lage
Koordinaten 52° 11′ 1″ N, 10° 24′ 10″ O
f1
Land: Deutschland Deutschland
Daten
Eigentümer: Bundesgesellschaft für Endlagerung
Betreiber: Bundesgesellschaft für Endlagerung
Projektbeginn: 1982
Lagerart: Endlager
Lagertyp: Trockenlager
Konditionierung: nein
Website: Homepage
Stand: 16. Okt. 2024
Die Datenquelle der jeweiligen Einträge findet sich in der Dokumentation.

Die Schachtanlage Konrad ist ein stillgelegtes Eisenerz-Bergwerk im Stadtgebiet Salzgitter zwischen den Stadtteilen Bleckenstedt und Sauingen östlich der A 39, etwa acht Kilometer von Braunschweig entfernt. Es ist nach Konrad Ende, dem früheren Aufsichtsratsvorsitzenden der Salzgitter AG, benannt. Das Bergwerk wird zum Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung von maximal 5 × 1018 Becquerel (5 Trillionen zerfallene Atomkerne pro Sekunde) an Beta- und Gammastrahlern und 1,5 × 1017 Becquerel (150 Billiarden zerfallene Atomkerne pro Sekunde) an Alphastrahlern umgebaut. Rund 90 Prozent des Volumens der in Deutschland anfallenden radioaktiven Abfälle gehören in diese Kategorie, sie beinhalten aber nur etwa 1 Prozent der gesamten Radioaktivität allen Abfalls. Das Fördergerüst des Schachtes Konrad 1 ist von der A 39 und von der Industriestraße Nord aus gut zu erkennen. Es stellt eine Landmarke dar und steht unter Denkmalschutz. Der Schacht Konrad 2 befindet sich auf dem Gelände der Salzgitter Flachstahl GmbH.

  1. Radioaktive Abfälle für das Endlager Konrad. Abgerufen am 29. November 2019 (die Quelle nennt 150 Milliarden als Umrechnung von 1,5 × 10^17).
  2. Entstehung radioaktiver Abfälle. archiv.bge.de; abgerufen am 30. Juni 2018
  3. Konrad im Überblick. (Memento des Originals vom 16. März 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. endlager-konrad.de; abgerufen am 16. März 2018