Schaibaniden

Unter dem Begriff Schaibaniden (oft auch Scheibaniden) versteht man im engeren Sinn eine usbekische Dynastie des 16. Jahrhunderts, die von Muhammad Schaibani gegründet wurde. Allgemein gesprochen bezieht sich das Wort Schaibaniden aber auf alle männlichen Nachkommen Schibani Khans, des fünften Sohns Dschötschis und Enkel Dschingis Khans.

Einige internationale Wissenschaftler, wie z. B. Juri Bregel oder Jürgen Paul bevorzugen die Bezeichnung Abu'l-Chayriden, nach dem eigentlichen Begründer der Stammesföderation Abu'l-Chair.

  1. Juri Bregel: ABU'L-KHAYRIDS. In: Encyclopaedia Iranica. 2018, abgerufen am 18. Juli 2025 (englisch).
  2. Jürgen Paul: Zentralasien. S. Fischer, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-10-010840-1, S. 274 f.