Schakalfell

Schakalfelle werden wegen ihrer nicht ganz so ansprechenden Haarstruktur meist nur zu Decken verarbeitet, Felle aus Gebirgsgegenden gelegentlich auch zu Besätzen und Mützen. In der Regel kommen nur die Felle des Goldschakals in den Handel.

Zu den Schakalen gehören drei Wildhundarten, der Goldschakal, der Schabrackenschakal und der Streifenschakal.

Der Haltbarkeitskoeffizient für Schakalfell wird mit 60 bis 70 Prozent angegeben.

  1. Paul Schöps, H. Brauckhoff, K. Häse, Richard König, W. Straube-Daiber: Die Haltbarkeitskoeffizienten der Pelzfelle. In: Das Pelzgewerbe. Jahrgang XV, Neue Folge, Nr. 2, 1964, Hermelin Verlag Dr. Paul Schöps, Berlin / Frankfurt am Main / Leipzig / Wien, S. 56–58.
  1. Die angegebenen vergleichenden Werte (Koeffizienten) sind das Ergebnis vergleichender Prüfung durch Kürschner und Rauchwarenhändler in Bezug auf den Grad der offenbaren Abnutzung. Die Zahlen sind nicht eindeutig, zu den subjektiven Beobachtungen der Haltbarkeit in der Praxis kommen in jedem Einzelfall Beeinflussungen durch Pelzzurichtung und Pelzveredlung sowie zahlreiche weitere Faktoren hinzu. Eine genauere Angabe könnte nur auf wissenschaftlicher Grundlage ermittelt werden. Die Einteilung erfolgte in Stufen von jeweils 10 Prozent. Die nach praktischer Erfahrung haltbarsten Fellarten wurden auf 100 Prozent gesetzt.