Schichtstruktur

Von einer Schichtstruktur kann gesprochen werden, wenn bei einer Kristallstruktur die Wechselwirkungen zwischen den Bausteinen innerhalb einer Ebene (Schicht) größer sind als die Wechselwirkungen zwischen den Ebenen.

Innerhalb der Schichten sind meistens polare, kovalente Bindungen vorhanden, was in eine zweidimensionale Verknüpfung resultiert. Zwischen den Schichten herrschen relativ schwache Van-der-Waals-Kräfte. Dies zeigt sich in unterschiedlichen Atomabständen und führt zu einer guten Spaltbarkeit parallel zu den Schichten.

Bekannte Beispiele für Verbindungen mit Schichtstruktur sind Glimmer, Graphit und Montmorillonit.

  1. Eintrag zu Schichtstrukturen. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 15. November 2018.
  2. Erwin Riedel, Christoph Janiak: Anorganische Chemie. 8. Auflage. De Gruyter, Berlin 2011, ISBN 978-3-11-022567-9, S. 138139.