Schienenzeppelin
| Schienenzeppelin | |
|---|---|
Der Schienenzeppelin auf der Steilrampe Erkrath–Hochdahl | |
| Anzahl: | 1 |
| Hersteller: | Kruckenberg |
| Baujahr(e): | 1930 |
| Ausmusterung: | 1939 |
| Achsfolge: | 1’1’a |
| Gattung: | Triebwagen |
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) |
| Länge: | 25.850 mm |
| Gesamtachsstand: | 19.600 mm |
| Raddurchmesser: | 1000 mm |
| Leermasse: | 20,3 t |
| Höchstgeschwindigkeit: | 230 km/h |
| Indizierte Leistung: | 368 kW |
| Antrieb: | Propeller |
Der Schienenzeppelin war ein 1929 von Franz Kruckenberg konstruierter Eisenbahntriebwagen, der von einem hölzernen Flugzeugpropeller am Heck schiebend angetrieben und vom Konstrukteur selbst als „Flugbahn-Wagen“ bezeichnet wurde. Er stellte mit 230,2 km/h einen Geschwindigkeitsweltrekord auf, der 24 Jahre lang Bestand hatte. Das Schienenfahrzeug wurde nur in einem Exemplar gebaut und 1939 wieder verschrottet. Die Technik setzte sich nicht durch und wurde auch nicht weiter verfolgt.
Ein früherer Luftschrauben-Triebwagen war Walerian Abakowskis Aerowagon.