Schlacht am Frigidus
Die Schlacht am Frigidus war Teil eines römischen Bürgerkriegs am Ende des 4. Jahrhunderts. Im heutigen Slowenien siegte der (ost-)römische Kaiser Theodosius I. am 5./6. September des Jahres 394 über seine (west-)römischen Rivalen Arbogast und Eugenius. Es war eine der größten Schlachten in der Geschichte des Römischen Reiches. Insbesondere nach einer älteren Sichtweise bedeutete sie zudem den endgültigen Sieg des Christentums über die alte römische Religion; die moderne Forschung betrachtet den Bürgerkrieg jedoch in der Regel nicht mehr als religiösen Konflikt. Die mit großer Verbissenheit geführte Schlacht gilt als eine der blutigsten des gesamten Altertums.