Schlacht am Smolinasee

Schlacht am Smolinasee
Teil von: Russisch-Litauischer Krieg (1500–1503)
Datum 13. September 1502
Ort Palkino nahe Pskow
Ausgang Sieg der Livländischen Konföderation
Konfliktparteien

Großfürstentum Moskau

Livländische Konföderation

Befehlshaber

Daniel Wassiljewitsch Schtschenja

Wolter von Plettenberg

Truppenstärke

12.000

mehr als 5.000

Verluste

2.500–8.000

geringe

Am Smolinasee in Russland, unweit der heutigen Siedlung Palkino in der Oblast Pskow, zu deutsch Pleskau (daher auch häufig Schlacht von Pleskau genannt), gelegen, siegte Wolter von Plettenberg am 13. September 1502 als Landmeister des Deutschen Ordens in Livland über die Gegner Altlivlands. Dazu trugen das Durchhaltevermögen der livländischen Ordenstruppen und der deutschen Landesknechte – dies ein anderer Ausdruck für Söldner aus dem römisch-deutschen Reich – sowie ein Überraschungsangriff der schweren Reiterei unter dem Kommando des Landmarschalls Johann Plater entscheidend bei. Wolter von Plettenberg hatte die Schlacht zwar geplant, konnte aber den Ausgang der Schlacht gegen den zahlenmäßig überlegenen Gegner nur begrenzt persönlich beeinflussen. Stattdessen gelang ihm die Verfolgung fliehender Feinde.

  1. So der Beitrag von Baranov in der Literaturliste.