Schlacht am Zab

Die Schlacht am Zab (arabisch معركة الزاب, DMG Maʿrakat az-Zāb) fand am 16. Januar 750 zwischen den Abbasiden und den Umayyaden an dem Fluss Großer Zab im Norden des Irak statt. Dabei wurde der letzte Widerstand der Umayyaden (von Damaskus) unter ihrem Kalifen Marwan II. von den Abbasiden unter as-Saffah gebrochen. Das Resultat war ein Wechsel in der Dynastie der Kalifen. Die Abbasiden gründeten die zweite Kalifendynastie. Die erste Hauptstadt des arabischen Reiches der Abbasiden-Dynastie (750–1258) war al-Anbar im nördlichen Irak, 762 wurde es Bagdad.

  1. Arthur Prüsker: Lexikon der bedeutenderen Schlachten, Belagerungen und Gefechte, von den ältesten Zeiten bis auf unsere Tage. 1192317559, Leipzig 1872, OCLC 1192317559, S. 90 (91 S.).
  2. Bernard Lewis: Geschichte der islamischen Länder. Die Chalifenzeit : Entstehung u. Zerfall d. islam. Weltreichs / von Bertold Spuler. Abschn. 1. Brill, 1952, OCLC 1183808576, S. 54, 105, 129 (135 S.).
  3. John Haywood, Jobst-Christian Rojahn: Der neue Atlas der Weltgeschichte. von der Antike bis zur Gegenwart. Chronik-Verlag, ISBN 978-3-577-14605-0, S. 88 ff. (291 S.).