Schlacht auf dem Peipussee
| Schlacht auf dem Peipussee | |||||||||||||||||
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Darstellung der Schlacht in einer russischen Chronik (16. Jhd.) | |||||||||||||||||
| Datum | 5. April 1242 | ||||||||||||||||
| Ort | Peipussee | ||||||||||||||||
| Ausgang | Sieg der Nowgoroder | ||||||||||||||||
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In der Schlacht auf dem Peipussee oder Schlacht am Peipussee (auch: Schlacht auf dem Eise) vernichtete am 5. April 1242 ein Heer der Rus' unter Führung des Nowgoroder Fürsten Alexander Newski eine Streitmacht des Livländischen Ordens – der Vereinigung aus Deutschem Orden und Schwertbrüderorden – und setzte damit deren Ostexpansion ein Ende. Traditionelle russische Historiker haben die Bedeutung der Schlacht stark überhöht; ihr tatsächlicher Umfang und ihre Tragweite werden bis heute in der internationalen Geschichtswissenschaft kontrovers diskutiert.
- 1 2 Dittmar Dahlmann: Der russische Sieg über die „teutonischen Ritter“ auf dem Peipussee 1242. In: Gerd Krumeich, Susanne Brandt (Hrsg.): Schlachtenmythen. Ereignis – Erzählung – Erinnerung. Böhlau, Köln/Wien 2003, S. 63; laut Dahlmann, Anmerkung 4, variieren die Zahlen der Kämpfenden bei den unterschiedlichen Autoren erheblich.