Schlafhygiene

Schlafhygiene (Hygiene von altgriechisch υγιεινή [τέχνη] hygieiné [téchne], deutsch der Gesundheit zuträgliche Kunst) ist die Nutzung bestimmter Verhaltensweisen, um einen gesunden, erholsamen Schlaf zu ermöglichen oder zu fördern und damit Schlafstörungen vorzubeugen (Prävention) oder zu beheben (Therapie). Führt das ständige Nichtbeachten von Regeln zur Schlafhygiene zu einer Schlafstörung, wird dies in der International Classification of Sleep Disorders (ICSD-2) als eigenständige Diagnose geführt. Regeln zur Schlafhygiene beinhalten die Gestaltung der Schlafumgebung und des Schlaf-Wach-Rhythmus, der Ernährung sowie Verhaltensweisen zur eindeutigen Kopplung von Schlafumgebung und Schlaf (Konditionierung).

  1. 1 2 3 Helga Peter, Thomas Penzel, Jörg Hermann Peter: Enzyklopädie der Schlafmedizin. Springer-Verlag, 2007, ISBN 978-3-540-28840-4, S. 1090 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).