Schlangenhalspanther
| Schlangenhalspanther in Hieroglyphen | ||||
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Bildliche Darstellung eines Schlangenhalspanthers | ||||
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Sedja / Sudja S(w)ḏ3 Der (die Sonne) bewegt / Der (die Sonne) wohlbehalten sein lässt | ||||
| Schlangenhalspanther auf der Vier-Hunde-Palette (Detail) | ||||
| Rollsiegel aus Uruk: Schlangendrachen, Darstellung etwa aus der Zeit um 3000 v. Chr. (Louvre) | ||||
Schlangenhalspanther (auch Serpopard; altägyptisch Sedja, Sudja) ist die Bezeichnung eines mythischen Fabelwesens, das in Mesopotamien, Elam und im Alten Ägypten bezeugt ist. In der Altorientalistik wird er meist als Schlangendrache bezeichnet.
Während Wolfgang Helck hinter der Gestalt des Schlangenhalspanthers Einflüsse von Stempelsiegelmotiven aus Elam vermutet, geht Wolfram Nagel von einem mesopotamischen Kulturtransfer aus. In der altägyptischen Mythologie gehörten die Schlangenhalspanther auf den Prunkpaletten der prädynastischen Epoche ebenfalls zum festen Bestandteil der Bildprogramme.
- 1 2 Wolfgang Helck: Schlangenhalspanther. Wiesbaden 1984, Spalte 652–653.
- 1 2 Wolfhart Westendorf: Schlangenhalspanther (mythologisch). Wiesbaden 1984, Spalte 653.
- ↑ Erich Ebeling, Bruno Meissner, Peter Calmeyer, Dietz Otto Edzard, Ernst Weidner: Reallexikon der Assyriologie und vorderasiatischen Archäologie. Band 8: Meek - Mythologie. de Gruyter, Berlin / Boston 1997, ISBN 3-11-014809-9 (Mesopotamischer Schlangendrache).
- ↑ Reinhard Dittmann, Christian Eder, Bruno Jacobs (Hrsg.): Altertumswissenschaften im Dialog. Münster 2003, S. 217.